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Aktuell |
Wichtige Termine
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01.09.2010 um 19:00 Uhr: Infostand des Referenzzentrums Mammographie Münster im Schlossgarten in Münster. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Kabaretts im Schlossgarten informieren wir über das Mammographie-Screening-Programm. Sie finden uns im Eingangsbereich der Veranstaltung. |
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24.09.2010:
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18.05.2010: Fünf Jahre Mammographie-Screening
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In Berlin ist am 18. Mai anlässlich der Feier zum fünfjährigen Bestehen des
Mammographie-Screening-Programms im Beisein des Bundesministers für Gesundheit
die Ausstellung "Mitten im Leben" eröffnet worden. Die renommierte Photokünstlerin
Bettina Flitner, die vor allem durch ihre Portraitarbeiten bekannt geworden ist,
hat 12 Frauen im Screening-Alter fotografiert. Die großformatigen schwarz-weiß
Bilder zeigen Frauen, die mit ganz persönlichen Aussagen zu ihrem Leben und Wünschen
zu Wort kommen und die trotz ihrer sehr unterschiedlichen Lebensgeschichten alle Stärke
und Selbstbewusstsein ausstrahlen.
Diese ungewöhnliche Ausstellung wird am 24. September in Münster im Beisein der
Künstlerin zum ersten Mal im öffentlichen Raum gezeigt. |
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08.03.2010: Natürliche und medizinische Ressourcen gegen Krebs
Mit Naturheilverfahren, gesunder Lebensführung und Früherkennung Krebserkrankungen
entgegenwirken. Es gibt drei Säulen, auf die jeder Mensch achten kann, um möglichst
lange gesund zu bleiben: Regelmäßige Bewegung, eine gesunde, ausgewogene Ernährung
und genügend Entspannung. Mit einer richtigen und guten Früherkennung lassen sich
außerdem viele fortgeschrittene Krebserkrankungen verhindern.An diesem Informationsabend erläutert Prof. Hans- Josef Beuth die Grundansätze der ganzheitlichen Medizin und bietet eine Orientierungshilfe, welche Verfahren aus einer großen Palette von naturheilkundlichen Maßnahmen vorbeugend gegen Krebs sinnvoll eingesetzt werden können. Im Anschluss wird Frau Dr. Stefanie Weigel Ergebnisse einer aktuellen Studie des Referenzzentrums vorstellen: Mit der Einführung des Mammographie-Screenings im Münsterland seit 2005 konnten deutlich mehr Tumore im Frühstadium diagnostiziert werden und damit auch die Heilungschancen der betroffenen Frauen verbessert werden. Referent/-innen: Prof. Dr. Hans- Josef Beuth, Institut für Naturheilverfahren, Universität Köln Dr. Stefanie Weigel, Referenzzentrum für Mammographie, UKM Termin: Montag, 08.03.2010, 19 Uhr: Ort: Gesundheitshaus, Gasselstiege 13, 48159 Münster, Raum 401 Der Eintritt ist frei. Der Informationsabend ist eine Kooperationsveranstaltung des Referenzzentrum für Mammographie und der Krebsberatungsstelle des Tumor-Netzwerk im Münsterland e.V.. Nähere Informationen gibt es dort unter 0251-625 620 10. |
20.11.2009: Pressekonferenz mit Gesundheitsminister Laumann zu den aktuellen
Zahlen und Daten des Mammographie-Screening-Programms in NRW
Das Referenzzentrum in Münster hat am 20. November im Beisein von Gesundheitsminister
Laumann und Vertretern der Krankenkassen sowie der Kassenärztlichen Vereinigung aus
Nordrhein-Westfalen eine Pressekonferenz zu aktuellen Zahlen und Daten des
Mammographie-Screening-Programms in NRW durchgeführt.Seit der Einführung des Mammographie-Screening-Programms im Oktober 2005 haben 1,2 Millionen Frauen in NRW das Angebot zur Früherkennung von Brustkrebs wahrgenommen. Die Teilnahmerate lag 2005-2009 im Jahresmittel zwischen 52% und 59%. Die Anzahl der Teilnehmerinnen stieg von 115.815 in 2005/2006 über 367.221 in 2007 auf 519.425 in 2008. Im Jahr 2009 nahmen bis Ende Oktober bereits 461.624 Frauen teil. Im Kalenderjahr 2008 wurden durch das Screening-Programm in NRW 4187 Brustkrebsfälle diagnostiziert, davon 3815 bei Erstuntersuchungen. Die Detektionsrate lag den Erwartungen entsprechend bei 0,83%. 28 % der entdeckten sogenannten invasiven Brustkrebserkrankungen hatten einen Tumordurchmesser unterhalb von einem Zentimeter (Europäischen Leitlinien 20%). Bei 74 % der erkrankten Frauen waren die Lymphknoten nicht befallen, wobei dieser Wert den Erwartungen entspricht. Diese Rate stieg in der Folgerunde: Bei Frauen, die an der zweiten Screeningrunde teilnahmen, waren in 94 % der invasiven Karzinome die Lymphknoten ohne Befund. Auf der Pressekonferenz wurde außerdem die erste epidemiologische Studie der beiden Wissenschaftler des Universitätsklinikums Münster, Dr. Stefanie Weigel vom Referenzzentrum Mammographie und Prof. Dr. Hans-Werner Hense vom Krebsregister NRW, vorgestellt, die in der Dezemberausgabe 2009 der RöFo erscheint. |
02.10.2009 - 21.10.2009: Ausstellung
"Aktion B - Nichts sollte Ihnen näher am Herzen liegen!"
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Neun Künstlerinnen haben BHs bekannter Persönlichkeiten aus NRW künstlerisch bearbeitet
und verfremdet. Witzig und ironisch werden "intime" Einblicke auf ein Kleidungsstück
gewährt, das im Alltag nicht zur Schau getragen wird. Die Ausstellung will Frauen
ansprechen, bewusster mit ihrem Körper umzugehen und sich stärker für das Thema
Brustgesundheit zu interessieren. Galerie König - Dependance, Königsstraße 43, 48143 Münster Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 12 - 20 Uhr |
07.10.2009: Informationsveranstaltung zum Thema Brustgesundheit
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Informationsveranstaltung des Referenzzentrums gemeinsam mit der AOK Rheinland/Hamburg
und den Screeningeinheiten Köln Linksrheinisch und Rechtsrheinisch zum Thema Brustgesundheit. u.a. Prof. Dr. H.J. Beuth "Gesundheit - keine Frage des Alters" Moderation Angela Horstmann (Kölner Stadt-Anzeiger) Ort: Clarimedes-Haus, AOK Rheinland/Hamburg Domstr. 49-53 50668 Köln |
22.08.2009: Das Referenzzentrum auf der Frauenbörse in Münster
Frauenbörse in Münster[Foto: WN, Oliver Werner] |
17.08.2009: Prof. Heindel in den Wissenschaftlichen Beirat
der Deutschen Gesellschaft für Senologie berufen
Univ.-Prof. Dr. Walter Heindel, Direktor des Instituts für Klinische Radiologie und Leiter
des Referenzzentrums Mammographie am Universitätsklinikum Münster, ist in den
Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Gesellschaft für Senologie gewählt worden.
Die Deutsche Gesellschaft für Senologie ist die wichtigste und größte interdisziplinäre
Fachgesellschaft für Ärzte in Deutschland, die sich mit der weiblichen Brust und ihren
Erkrankungen beschäftigen.
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05.05.2009: Referenzzentrum lädt zum 3. Industrieforum
Zum dritten Mal hat das Referenzzentrum Münster gemeinsam mit den übrigen Referenzzentren
Deutschlands führende Vertreter von Ministerien und Industrie zu einer Tagung eingeladen.
Die Konferenz fand in den Räumlichkeiten der Ärztekammer Westfalen-Lippe in Münster statt
und diente dem Informationsaustausch aller Beteiligten Gruppen. Im Vordergrund standen
Fragen des Strahlenschutzes und der Bildqualität von Mammographie-Systemen. Den
Industrievertretern wurden dabei neue Messmethoden der Referenzzentren und eine in Münster
entwickelte Software zur automatischen Kontrolle der Geräte vorgestellt.
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27.04.2009 - 30.04.2009: Das Referenzzentrum Mammographie
ist Gastgeber der renommierten IBUS
Univ.-Prof. med. Walter Heindel, Leiter des Referenzzentrums Mammographie und Direktor
des Instituts für Klinische Radiologie am Universitätsklinikum Münster hat in Kooperation
mit der IBUS (International Breast Ultrasound School) vom 27. zum 30 April zu einer
internationalen Schulungskonferenz zum Thema Brusterkrankungen eingeladen.Die IBUS ist eine der renommiertesten Weiterbildungsgesellschaften im Bereich der Mammadiagnostik und bietet für Mediziner, die im Bereich der klinischen Brustdiagnostik oder im Mammographie-Screening tätig sind, hochqualifizierte interdisziplinäre Kurse zur Ultraschalldiagnose an. In Münster sind die international bekannten Medizinforscher, wie z.B. Prof. Skaane aus Oslo oder Prof. Mundinger, Präsident der IBUS, vertreten. Neben den theoretischen Kursen zu epidemiologischen und pathologischen Fragen werden mit den Kursteilnehmern auch ganz praktische Übungen durchgeführt. In den Schulungsräumen stehen hochmoderne Ultraschallgeräte zur Verfügung, an denen die Fachmediziner, einzeln oder in Gruppen, ihr Wissen über die bildgebenden Verfahren mit Hilfe der Ultraschalltechnik verbessern können. Bisher hat IBUS gemeinsam mit der Universität in Ferrara jährlich Weiterbildungsmodule im Bereich der Ulltraschalldiagnostik entwickelt. Zukünftig wird Univ.-Prof. Heindel und sein Team gemeinsam mit den italienischen Kollegen an der Konzeption der Schulungen beteiligt sein. Damit baut die Universität Münster seine Stellung als wissenschaftlicher Standort für die Mammadiagnostik weiter aus und wird in Deutschland zu einem der wichtigsten Forschungszentren. Auf dem Photo von links nach rechts: Prof. Dr. Werner Böcker, Leiter des Pathologischen Instituts der Uniklinik Prof. Dr. Walter Heindel, Uniklinik Münster Prof. Dr. Alexander Muninger, Facharzt für Nuklearmedizin und Präsident von IBUS Dr. Stefanie Weigel, Fachärztin für Radiologie, Uniklinik Münster |
07.02.2009: Infoveranstaltung mit Übersetzung ins Türkische
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Das Referenzzentrum Münster bietet die Möglichkeit, sich ausführlich über das
Programm zur Früherkennung von Brustkrebs, das Mammographie-Screening, zu
informieren. Besonders für interessierte Frauen, die Fragen in türkischer oder
persischer Sprache stellen möchten, gibt es hierzu Gelegenheit. Ort: Evangelische Studierendengemeinde Münster(ESG), Am Bruel 43, 48143 Münster (Erdgeschoss, rechter Raum) Termin: 7. Februar 16:00 Uhr |
03.11.2008: 19:00 00 Uhr im Historischen Rathaus der Stadt Köln
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"Wir laden Sie ein! Früherkennung von Brustkrebs - eine Chance!" Eröffnung: Elfi Scho-Antwerpes, Bürgermeisterin der Stadt Köln Grußwort: Univ.-Prof. Dr. Walter Heindel Lesung: Alexandra von Stein "Der Feind in meiner Brust" Unter diesem Motto lädt Univ.-Prof. Dr. Heindel vom Referenzzentrum Mammographie gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Köln, Fritz Schramma, Sie zu einer Diskussionsrunde mit Bettina Böttinger, Dr. Maria Beckermann, Frauenärztin, Henny Rijken, National Expert and Training Centre Nijmegen, Dr. Mathias Warm, Brustzentrum Uniklinik Köln, und Biggi Wanninger, Kabarettistin aus Köln, ein. |
22.10.2008: Tag der offenen Tür beim Mammographie-Screening in Münster
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16:00 - 18:00 Uhr Das Team des Mammographie-Zentrums Münster lädt alle interessierten Frauen ein, sich über den Untersuchungsablauf beim Mammogarphie-Screening zu informieren. Lassen Sie sich anschließend mit einer Tasse Kaffee oder Getränk Ihrer Wahl im café arte verwöhnen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Ort: Königsstraße 43a (Am Oer'schen Hof) 16:00 - 18:00 Uhr Infostand des Referenzzentrums Mammographie Münster in der Ludgeristraße auf der Höhe der Ludgerikirche rechts neben dem Blumenstand. |
22.10.2008: Telefonaktion der Westfälischen Nachrichten
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19:00 - 21:00 Uhr Eine Experten- und Expertinnenrunde aus Münster wird Fragen zum Thema Früherkennung von Brustkrebs beantworten. Teilnehmen werden Herr Univ.-Prof Dr. Heindel, Leiter des Referenzzentrums Mammographie, Herr Dr. Dege, Oberarzt des Brustzentrums Clemenshospital, Frau Dr. Krause-Bergmann, Leiterin des Brustzentrums des St. Franziskus-Hospital, Frau Dr. Kuhlmann, niedergelassene Frauenärztin, Frau Spital, Leiterin der Screening-Einheit Münster-Süd, Frau Dr. Tio, Leiterin der Senologie am Uniklinikum Münster, und Frau Dr. Welling, Institut für Humangenetik. |
26.06.2008: Seminar Gesprächsführung
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Das Referenzzentrum Mammographie Münster veranstaltet am 26.06.2008
ein Seminar zum Thema Gesprächsführung für Radiologische Fachkräfte
in der Mammadiagnostik. Download Seminarprogramm Zur Anmeldung |
29.05.2008: Informationsveranstaltung in Warendorf
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Frau Hurtienne und Frau Dr. Oxenius vom Referenzzentrum Mammographie am Universitätsklinikum
Münster informieren Sie und beantworten Ihre Fragen zur Früherkennung von Brustkrebs Ort: Haus der Familie Warendorf, Hohe Str. 3, 48231 Warendorf Uhrzeit: 19 Uhr |
02.05.2008: Felix-Wachsmann-Preis geht an Frau Brigitte Hurtienne
Die Leitende Medizinisch-Technische Radiologieassistentin, Frau Brigitte Hurtienne,
vom Referenzzentrum Mammographie am Universitätsklinikum Münster erhielt auf dem
diesjährigen Kongress der deutschen Röntgengesellschaft den angesehenen
Felix-Wachsmann-Preis der Akademie für Fort- und Weiterbildung in der Radiologie.
Mit dieser Auszeichnung, der an seinen Stifter Prof. Dr. Felix Wachsmann erinnert,
werden seit 2001 jedes Jahr fünf Radiologen geehrt, die über mehrere Jahre hinweg
erfolgreich Vorträge an der Akademie gehalten haben und von den Teilnehmern mit
höchsten Punktzahlen bewertet wurden. Frau Brigitte Hurtienne ist die erste MTRA,
die mit diesem Preis geehrt wird. Er ist mit 500,-€ dotiert.
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05.04.2008: Prüfung Kontrastauflösungsvermögen Mammographie
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Das Referenzzentrum Mammographie Münster und die Prüfstelle für Strahlenschutz GmbH
veranstalten am 05. April 2008 einen Kurs zum Thema Kontrastauflösungsvermögen
in der Mammographie. Die erfolgreiche Teilnahme an diesem Kurs befähigt zur Durchführung
einer zusätzlichen Prüfung zur Abnahmeprüfung nach PAS 1054 auf der Basis der
4th Edition der „European guidelines for quality assurance in breast cancer screening and diagnosis“.
Download Kursprogramm |
15.02.2008: Pressemitteilung
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In der Pressemitteilung vom 15.02.
weist die Bundesministerin Frau Ulla Schmidt auf die
verbesserten Heilungschancen bei Krebserkrankungen hin, die vor allem auf die
Früherkennungsprogramme, wie z.B. das Mammographie-Screening, zurückzuführen sind. Auf
der Fachkonferenz am 8. April in Berlin wird gemeinsam mit dem Bundesministerium für
Strahlenschutz und der Kooperationsgemeinschaft Mammographie eine erste Bilanz des
Mammographie-Screenings in Deutschland gezogen. Informationen zum Mammographie-Screening-Kongress |
14.02.2008: 2. Industrieforum Mammographie
In der Ärztekammer Westfalen-Lippe fand am 14. Februar das 2. Industrieforum Mammographie
statt. Das Referenzzentrum Mammographie Münster hat über 35 Vertreter der Industrie, der
Behörden und Medizinphysiker der anderen Referenzzentren zu einem Erfahrungsaustausch
eingeladen. Den Herstellerfirmen von Mammographiegeräten wurde einerseits die Gelegenheit
gegeben, die neuesten Entwicklungen vorzustellen, andererseits profitierten sie von den
umfangreichen Erfahrungen der Medizinphysiker aus den Referenzzentren. Die verhältnismäßig
neue Technik der digitalen Mammographie erfordert in regelmäßigen Zeitabständen angepasste
Prüfprozeduren. Diese sollen, wie ein vom Referenzzentrum Münster vorgestelltes Projekt
zeigt, jedoch gerade bei der großen Anzahl von zu überwachenden Systemen und dem jetzt
schon hohen Arbeitsaufwand der Betreiber optimiert und in Teilen automatisiert werden.
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01.01.2008: Info-Faltblatt
| Das Referenzzentrum Münster hat dieses auf NRW zugeschnittene Info-Faltblatt herausgegeben. | |
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20.11.2007: Vortrag im Kulturzentrum für Gehörlose in Münster
Am 20. November haben Frau Hurtienne und Frau Dr. Oxenius im Kulturzentrum für Gehörlose
in Münster mit Hilfe von Gebärdendolmetscherinnen das Mammographie-Screening für gehörlose
Frauen und Frauen im Rollstuhl vorgestellt. Angeregt wurde diese Veranstaltung von Frau
Rüter, die Behindertenbeauftragte der Stadt Münster. An dem Informationsabend konnten
viele offenen Fragen geklärt werden: Zur Zeit erhalten Frauen im Rollstuhl den
Untersuchungstermin im Medical Center an Clemenshospital. Der Zugang zu den
Untersuchungsräumen ist barrierefrei. Für die Untersuchung selber besteht die Möglichkeit,
das Mammographiegerät so einzustellen, dass die Frauen in ihrem Rollstuhl sitzen bleiben
können. Gehörlose Frauen können sich problemlos per Email an die Zentralen Stelle wenden,
um Termine zu vereinbaren. Da das Mammographie-Screening eine Kassenleistung ist, werden
die Kosten für Gebärdendolmetscher von den Krankenkassen übernommen.
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15.11.2007 - 16.11.2007: Referenzzentrum Münster lud zum 3. TQS-Treffen ein
Vom 15. bis zum 16. November trafen sich die Physiker und Ingenieure der fünf
Referenzzentren, die das Mammographie-Screening in Deutschland begleiten. Diese
bereits zu einer festen Institution gewordenen Veranstaltung dient dem
Erfahrungsaustausch und der Vereinheitlichung von Vorschriften entsprechend
der Europäischen Leitlinien. Unter anderem wurden Vorgaben für die Industrie
festgelegt und bundesweit einheitliche Vorgehensweisen erarbeitet. Der technische
Fortschritt der digitalen Mammographie erfordert auch eine Weiterentwicklung der
technischen Kontrollen. Hierzu wurden Projekte zur automatischen Auswertung von
Aufnahmen der Konstanzprüfung angeregt.
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Sept. - Okt. 2007: Plakatwerbung in den Bussen von Münster
Von Anfang September bis Ende Oktober haben alle Busse in Münster für das
Mammographie-Screening geworben. Gesponsert hat diese Aktion die Firma Ströer Out-Of-Home
Media AG.
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31.10.2007: Strahlenschutzexperten der Ministerien besuchen das Referenzzentrum Münster
| Viel Lob und Anerkennung haben Prof. Heindel und sein Team für den Aufbau des Screening-Programms in NRW geerntet. Am 31. Oktober haben sich Ministerialdirigent Dr. Karl Eugen Huthmacher, verantwortlich für den Fachbereich Strahlenschutz im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und seine Fachreferenten, sowie Walter Huhn, ebenfalls zuständig für den Strahlenschutz auf Landesebene im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW, im Referenzzentrum Mammographie über die den Stand des Screenings in NRW informiert. Bei dem Besuch der Experten standen vor allem die Umsetzung der Europäischen Leitlinien und die aktuellen Daten zur digitalen Mammographie im Zentrum des Interesses. Das Land NRW hat mit der Einführung der digitalen Mammographie im Rahmen des Screenings Neuland betreten. In ausführlichen Gesprächen und Demonstration haben Prof. Dr. Heindel und Dipl.-Ing. Horst Lenzen die Fragen zur Arbeit des Referenzzentrums beantwortet. Die Ministerien haben daraufhin ein äußerst positives Fazit zum Stand der Umsetzung des Screening-Programms in NRW gezogen. |
09.10.2007 - 10.10.2007: Qualitätssicherung im digitalen
Mammographie-Sceening
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Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
in Bonn veranstaltete einen zweitägigen internationalen Workshop zum Thema
"Bildqualität und Strahlenschutz im Mammographiescreening". In Anwesend der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Patienten und Patientinnen, Frau Helga Kühn-Mengel, Bundestagsabgeordneten, Vertretern der Bundesländer, Mitgliedern der Strahlenschutzkommission sowie Experten aus Belgien, den Niederlanden, England, Frankreich und Deutschland wurde zwei Tage intensiv über das Thema diskutiert. Herr Dipl.-Ing. Horst Lenzen vom Referenzzentrum Mammographie Münster hat in seinem Vortrag zur „Gerätetechnischen Qualitätssicherung im digitalen Mammo-Screening in Deutschland aus Sicht der Referenzzentren“ über den aktuellen Stand des Screenings berichtet. Horst Lenzen konnte überzeugend darlegen, dass die in Deutschland eingesetzten Geräte im digitalen Mammographie-Screenings, vor allem in Bezug auf die Strahlenexposition und Bildqualität, den Europäischen Leitlinien entsprechen. Dies wurde durch Beiträge aus anderen Mitgliedstaaten bestätigt. Gerade das strenge Vorgehen der Referenzzentren bei Qualitätsmängeln wurde ausdrücklich gelobt. |
08.10.2007: Bettina Böttinger in Münster
Am 8. Oktober hat Bettina Böttinger in der Rüstkammer des Rathauses von Münster gemeinsam mit
Birgit Fischer (ehemalige NRW-Gesundheistministerin), Petra Jebali (Psychoonkologin), Anne Gau
(Screeningteilnehmerin) und Prof. Heindel über die Früherkennung von Brustkrebs diskutiert. Im
Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage der psychischen Belastung für die Frauen, die am
Screening teilnehmen. Zwischen dem Untersuchungstermin und dem schriftlichen Bescheid vergehen
aufgrund der Doppelbefundung einige Tage. Diese Zeit der Ungewissheit und das Warten auf die
Ergebnisse der Untersuchung ist für viele Frauen mit starken ängsten verbunden. Diskutiert wurde
in der Runde vor allem auch die Frage, wie Ärzte und MTRAs mit diesen ängsten umgehen.
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20.08.2007: Neue Plakate
| Das Referenzzentrum hat zwei neue Plakate. |
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30.05.2007: Besuch von Minister Pinkwart
| Am 30. Mai besuchte Minister Pinkwart das Referenzzentrum und informierte sich über den neuesten Stand des Screening-Programms in NRW und über das EU-Forschungsprojekt „High Resolution X-ray Imaging for Improved Detection and Diagnosis of Breast Cancer“. |
Von links nach rechts: Prof. Walter Heindel, Prof. Ursula Nelles, Rektorin der Westfälischen Wilhelms-Universität, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW, Prof. Volker Arolt, Dekan der medizinischen Fakultät. |
16.02.2007: Pressekonferenz im Referenzzentrum Münster
Gemeinsam mit dem Staatssekretär des Bundesgesundheitsministeriums, Dr. Klaus Theo Schröder,
stellte Univ.-Prof. Dr. Walter Heindel die ersten Ergebnisse des Screening-Programms in
Nordrhein-Westfalen auf der Pressekonferenz am 16. Februar vor:In Münster nimmt das erste digitale Referenzzentrum der Bundesrepublik alle seine Funktionen und Aufgaben wahr. In der Qualitätssicherung werden zur Zeit 124 Mammographie-Einheiten aus 37 Screening-Einheiten bundesweit betreut. In einem zertifizierten Kursprogramm wurden mehr als 200 radiologische Fachkräfte und mehr als 300 Ärzte auf das Screening-Programm vorbereitet. In NRW ist das Screening-Programm nach den europäischen Leitlinien fast flächendeckend umgesetzt. Das Teilnahmeverhalten im ersten Jahr ist mit über 50 % unerwartet hoch (106.000 Frauen haben am Screening bereits teilgenommen). In der Referenz-Screening-Einheit Coesfeld/Münster/Warendorf wurden bei der Untersuchung von 13.516 Frauen 151 Mamma-Krazinome (1,1%) nachgewiesen, die meisten von ihnen in einem frühen Stadium gemäß der europäischen Standards der Tumorgrößenverteilung. Ein Jahr nach der offiziellen Eröffnung des Referenzzentrums ist NRW eines der ersten Bundesländer, wo das Mammographie-Screening gemäß der europäischen Leitlinien flächendeckend für alle Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren angeboten wird. |
06.01.2007: Erster bundesweiter Kurs zur CDMAM-Prüfung
| Am 6. Januar 2007 wurde der erste Kurs in Deutschland zur Prüfung der Kontrastauflösung von Mammographiegeräten (CDMAM) in Münster durchgeführt. Nach Vorgaben des Bundesministeriums für Umwelt wurden 20 erfahrene Medizinphysiker, Sachverständige und Prüfer der Industrie unter Leitung von Dipl.-Ing. H. Lenzen vom Referenzzentrum Münster und Prof. K. Ewen von der Prüfstelle für Strahlenschutz von einem 7-köpfigen Dozententeam in die Thematik eingearbeitet. Neben Vorträgen zur Informationstheorie und zum mathematisch-physikalischen Modell der Prüfung konnten die Teilnehmer in kleinen Gruppen das komplexe Auswerteverfahren an diagnostischen Workstation erlernen. Neben der visuellen Auswertung wurden auch die Vor- und Nachteile einer zukünftigen automatischen Auswertung diskutiert. |
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15.11.2006 - 18.11.2006: Das Referenzzentrum präsentiert sich
erfolgreich auf der Medica
Mit viel positiver Resonanz vom Fachpublikum hat sich das Referenzzentrum Mammographie
Münster auf der diesjährigen Medica in Düsseldorf vorgestellt. Bei seinem Rundgang
auf dem NRW-Stand ließ sich der Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung
und Technologie des Landes NRW, Professor Dr. Pinkwart, sehr ausführlich von
Univ.-Prof. Dr. Walter Heindel, Leiter des Referenzzentrums Mammographie, die Arbeit
des Referenzzentrums erklären. Das Referenzzentrum in Münster hat in kürzester Zeit
vollkommen neue logistische Strukturen aufgebaut, um das qualitätsgesicherte
Mammographie-Screening in NRW auf den Weg zu bringen. Außerdem hat das Team von
Univ.-Prof. Heindel eine spezielle Software entwickelt, um in Zukunft alle Daten,
die das Screening betreffen, wissenschaftlich zu verarbeiten.
Minister Pinkwart zeigte sich vor allem von den neuen Möglichkeiten der
wissenschaftlichen Krebsforschung beeindruckt, die mit der systematischen
Erfassung aller relevanten Daten im Referenzzentrum Mammographie geschaffen wurden.
In Zusammenarbeit mit dem Epidemiologischen Krebsregister NRW wird es zukünftig
möglich sein, präzise zu belegen, wie häufig Brustkrebs in welchem Alter und in
welchem Stadium auftritt und damit die Methoden der Brustkrebsfrüherkennung zu
verbessern.
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13.11.2006: Bettina Böttinger übernimmt die Schirmherrschaft
über das Mammographie-Screening in NRW
"Früherkennung rettet Leben. Deshalb unterstütze ich das Mammographie-Screening
als gutes und schonendes Verfahren!" Unter dieses Motto stellt die bekannte
Fernsehmoderatorin Bettina Böttinger ihre Schirmherrschaft über das
Mammographie-Screening in Nordrhein-Westfalen.
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12.11.2006: Ausstellung "Frauen-Facetten-Figuren"
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Am 12. November 2006 zeigte Ali Eameri seine Ausstellung "Frauen-Facetten-Figuren" in der Mammographie-Praxis Königsstraße. Die Ölbilder auf Leinwand beeindrucken durch ihre Expressivität und Farbintensität und verdeutlichen die Vielschichtigkeit von Frauenleben. |
19.10.2006: Expertenanhörung im Deutschen Bundestag
Am 19. Oktober 2006 fand im Deutschen Bundestag eine Anhörung zum
technischen und physikalischen Stand des Mammographie-Screenings statt.
In Anwesenheit von Frau Kühn-Mengel,
Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und
Patienten, und dem Staatssekretär Dr. Schröder vom Bundesministerium für
Gesundheit, sowie Abgeordnete aller Fraktionen konnte Dipl.-Ing. Horst Lenzen,
Leiter der Medizinischen Physik am Referenzzentrum Mammographie Münster,
verdeutlichen, dass beim Screening in Deutschland die strengen Europäischen
Leitlinien (EUREF) eingehalten werden. Bei der Strahlenexposition werden die
Grenzwerte nach EUREF sogar weit unterschritten. Täglich prüfen speziell
ausgebildete Medizinphysiker alle im Screening betriebenen Geräte. Nur wenn
alle Messwerte innerhalb der Norm liegen, geben die Medizinphysiker das Gerät
für diesen Tag frei. Kein Medizingerät in Deutschland wird derzeit so streng
kontrolliert wie ein Mammographiegerät im Screening.
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17.10.2006: Industrie-Workshop in Münster
| Das Referenzzentrum Mammographie Münster hat am 17. Oktober 2006 Vertreter der Industrie zu einem Workshop rund um das Thema Strahlenexposition und Bildqualität von Mammographiegeräten eingeladen. Die Mitarbeiter der Referenzzentren Mammographie Berlin, Bremen und München sowie Mitarbeiter von Fuji, Agfa, Kodak, Medicor, Philips, MTS, GE, Sectra und Siemens haben sich an dem regen Informationsaustausch über den technische Stand von Mammographiegeräten beteiligt. |
11.10.2006: Frauenverbände informieren sich in Berlin
über den Stand des Mammographiescreenings
| Am 11.Oktober fand in Berlin ein Informationstreffen zum Stand des Mammographie-Screenings in Deutschland statt. Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie hatte hierzu verschiedene Frauenverbände eingeladen. Auf dem Treffen stellte Frau Univ.-Prof. Dr. Heywang-Köbrunner, Leiterin des Referenzzentrums Mammographie München, den Abschlußbericht der Modellprojekte in Bremen, Werser-Ems und Wiesbaden vor. Dipl.-Ing. Horst Lenzen, Leiter der Medizinischen Physik am Referenzzentrum Mammographie Münster, berichtete über erste Ergebnisse zu Strahlenexposition und über die eingesetzte Gerätetechnik. Dabei wurde deutlich, dass die einzelnen Screeningeinheiten die Dosisgrenzwerte nach den Europäischen Leitlinien weit unterschreiten und zudem eine hohe Bildqualität erreicht wird. Die Vertreterinnen der Verbände zeigten sich sehr zufrieden mit der bisher erreichten Teilnahmerate und den erheblichen Aufwendungen, die für die Sicherheit bei Diagnosefindung und Strahlenschutz für die Frauen bereitgestellt werden. Andererseits mahnten sie an, die Flächendeckung in der Bundesrepublik zügiger voranzutreiben. Bisher wurde lediglich in Nordrhein-Westfalen eine Flächendeckung von über 80% erreicht. |
21.02.2006: Offizielle Eröffnung des Referenzzentrums Münster
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Das erste Referenzzentrum Mammographie bundesweit, ist am 21. Februar in Münster offiziell eröffnet worden. Gesundheitsminister Laumann betonte, dass Nordrhein-Westfalen mit diesem wichtigen Schritt zur Etablierung des Mammographie-Screenings eine Vorreiterrolle einnimmt. |
Stellungnahmen zur Abmahnung "Qualitätssicherung nach DIN"
Arbeitsgemeinschaft Physik und Technik




Mit Naturheilverfahren, gesunder Lebensführung und Früherkennung Krebserkrankungen
entgegenwirken. Es gibt drei Säulen, auf die jeder Mensch achten kann, um möglichst
lange gesund zu bleiben: Regelmäßige Bewegung, eine gesunde, ausgewogene Ernährung
und genügend Entspannung. Mit einer richtigen und guten Früherkennung lassen sich
außerdem viele fortgeschrittene Krebserkrankungen verhindern.
Das Referenzzentrum in Münster hat am 20. November im Beisein von Gesundheitsminister
Laumann und Vertretern der Krankenkassen sowie der Kassenärztlichen Vereinigung aus
Nordrhein-Westfalen eine Pressekonferenz zu aktuellen Zahlen und Daten des
Mammographie-Screening-Programms in NRW durchgeführt.
Frauenbörse in Münster
Univ.-Prof. Dr. Walter Heindel, Direktor des Instituts für Klinische Radiologie und Leiter
des Referenzzentrums Mammographie am Universitätsklinikum Münster, ist in den
Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Gesellschaft für Senologie gewählt worden.
Die Deutsche Gesellschaft für Senologie ist die wichtigste und größte interdisziplinäre
Fachgesellschaft für Ärzte in Deutschland, die sich mit der weiblichen Brust und ihren
Erkrankungen beschäftigen.
Zum dritten Mal hat das Referenzzentrum Münster gemeinsam mit den übrigen Referenzzentren
Deutschlands führende Vertreter von Ministerien und Industrie zu einer Tagung eingeladen.
Die Konferenz fand in den Räumlichkeiten der Ärztekammer Westfalen-Lippe in Münster statt
und diente dem Informationsaustausch aller Beteiligten Gruppen. Im Vordergrund standen
Fragen des Strahlenschutzes und der Bildqualität von Mammographie-Systemen. Den
Industrievertretern wurden dabei neue Messmethoden der Referenzzentren und eine in Münster
entwickelte Software zur automatischen Kontrolle der Geräte vorgestellt.
Univ.-Prof. med. Walter Heindel, Leiter des Referenzzentrums Mammographie und Direktor
des Instituts für Klinische Radiologie am Universitätsklinikum Münster hat in Kooperation
mit der IBUS (International Breast Ultrasound School) vom 27. zum 30 April zu einer
internationalen Schulungskonferenz zum Thema Brusterkrankungen eingeladen.
Die Leitende Medizinisch-Technische Radiologieassistentin, Frau Brigitte Hurtienne,
vom Referenzzentrum Mammographie am Universitätsklinikum Münster erhielt auf dem
diesjährigen Kongress der deutschen Röntgengesellschaft den angesehenen
Felix-Wachsmann-Preis der Akademie für Fort- und Weiterbildung in der Radiologie.
Mit dieser Auszeichnung, der an seinen Stifter Prof. Dr. Felix Wachsmann erinnert,
werden seit 2001 jedes Jahr fünf Radiologen geehrt, die über mehrere Jahre hinweg
erfolgreich Vorträge an der Akademie gehalten haben und von den Teilnehmern mit
höchsten Punktzahlen bewertet wurden. Frau Brigitte Hurtienne ist die erste MTRA,
die mit diesem Preis geehrt wird. Er ist mit 500,-€ dotiert.
In der Ärztekammer Westfalen-Lippe fand am 14. Februar das 2. Industrieforum Mammographie
statt. Das Referenzzentrum Mammographie Münster hat über 35 Vertreter der Industrie, der
Behörden und Medizinphysiker der anderen Referenzzentren zu einem Erfahrungsaustausch
eingeladen. Den Herstellerfirmen von Mammographiegeräten wurde einerseits die Gelegenheit
gegeben, die neuesten Entwicklungen vorzustellen, andererseits profitierten sie von den
umfangreichen Erfahrungen der Medizinphysiker aus den Referenzzentren. Die verhältnismäßig
neue Technik der digitalen Mammographie erfordert in regelmäßigen Zeitabständen angepasste
Prüfprozeduren. Diese sollen, wie ein vom Referenzzentrum Münster vorgestelltes Projekt
zeigt, jedoch gerade bei der großen Anzahl von zu überwachenden Systemen und dem jetzt
schon hohen Arbeitsaufwand der Betreiber optimiert und in Teilen automatisiert werden.
Am 20. November haben Frau Hurtienne und Frau Dr. Oxenius im Kulturzentrum für Gehörlose
in Münster mit Hilfe von Gebärdendolmetscherinnen das Mammographie-Screening für gehörlose
Frauen und Frauen im Rollstuhl vorgestellt. Angeregt wurde diese Veranstaltung von Frau
Rüter, die Behindertenbeauftragte der Stadt Münster. An dem Informationsabend konnten
viele offenen Fragen geklärt werden: Zur Zeit erhalten Frauen im Rollstuhl den
Untersuchungstermin im Medical Center an Clemenshospital. Der Zugang zu den
Untersuchungsräumen ist barrierefrei. Für die Untersuchung selber besteht die Möglichkeit,
das Mammographiegerät so einzustellen, dass die Frauen in ihrem Rollstuhl sitzen bleiben
können. Gehörlose Frauen können sich problemlos per Email an die Zentralen Stelle wenden,
um Termine zu vereinbaren. Da das Mammographie-Screening eine Kassenleistung ist, werden
die Kosten für Gebärdendolmetscher von den Krankenkassen übernommen.
Vom 15. bis zum 16. November trafen sich die Physiker und Ingenieure der fünf
Referenzzentren, die das Mammographie-Screening in Deutschland begleiten. Diese
bereits zu einer festen Institution gewordenen Veranstaltung dient dem
Erfahrungsaustausch und der Vereinheitlichung von Vorschriften entsprechend
der Europäischen Leitlinien. Unter anderem wurden Vorgaben für die Industrie
festgelegt und bundesweit einheitliche Vorgehensweisen erarbeitet. Der technische
Fortschritt der digitalen Mammographie erfordert auch eine Weiterentwicklung der
technischen Kontrollen. Hierzu wurden Projekte zur automatischen Auswertung von
Aufnahmen der Konstanzprüfung angeregt.
Von Anfang September bis Ende Oktober haben alle Busse in Münster für das
Mammographie-Screening geworben. Gesponsert hat diese Aktion die Firma Ströer Out-Of-Home
Media AG.
Am 8. Oktober hat Bettina Böttinger in der Rüstkammer des Rathauses von Münster gemeinsam mit
Birgit Fischer (ehemalige NRW-Gesundheistministerin), Petra Jebali (Psychoonkologin), Anne Gau
(Screeningteilnehmerin) und Prof. Heindel über die Früherkennung von Brustkrebs diskutiert. Im
Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage der psychischen Belastung für die Frauen, die am
Screening teilnehmen. Zwischen dem Untersuchungstermin und dem schriftlichen Bescheid vergehen
aufgrund der Doppelbefundung einige Tage. Diese Zeit der Ungewissheit und das Warten auf die
Ergebnisse der Untersuchung ist für viele Frauen mit starken ängsten verbunden. Diskutiert wurde
in der Runde vor allem auch die Frage, wie Ärzte und MTRAs mit diesen ängsten umgehen.

Gemeinsam mit dem Staatssekretär des Bundesgesundheitsministeriums, Dr. Klaus Theo Schröder,
stellte Univ.-Prof. Dr. Walter Heindel die ersten Ergebnisse des Screening-Programms in
Nordrhein-Westfalen auf der Pressekonferenz am 16. Februar vor:

Mit viel positiver Resonanz vom Fachpublikum hat sich das Referenzzentrum Mammographie
Münster auf der diesjährigen Medica in Düsseldorf vorgestellt. Bei seinem Rundgang
auf dem NRW-Stand ließ sich der Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung
und Technologie des Landes NRW, Professor Dr. Pinkwart, sehr ausführlich von
Univ.-Prof. Dr. Walter Heindel, Leiter des Referenzzentrums Mammographie, die Arbeit
des Referenzzentrums erklären. Das Referenzzentrum in Münster hat in kürzester Zeit
vollkommen neue logistische Strukturen aufgebaut, um das qualitätsgesicherte
Mammographie-Screening in NRW auf den Weg zu bringen. Außerdem hat das Team von
Univ.-Prof. Heindel eine spezielle Software entwickelt, um in Zukunft alle Daten,
die das Screening betreffen, wissenschaftlich zu verarbeiten.
Minister Pinkwart zeigte sich vor allem von den neuen Möglichkeiten der
wissenschaftlichen Krebsforschung beeindruckt, die mit der systematischen
Erfassung aller relevanten Daten im Referenzzentrum Mammographie geschaffen wurden.
In Zusammenarbeit mit dem Epidemiologischen Krebsregister NRW wird es zukünftig
möglich sein, präzise zu belegen, wie häufig Brustkrebs in welchem Alter und in
welchem Stadium auftritt und damit die Methoden der Brustkrebsfrüherkennung zu
verbessern.
"Früherkennung rettet Leben. Deshalb unterstütze ich das Mammographie-Screening
als gutes und schonendes Verfahren!" Unter dieses Motto stellt die bekannte
Fernsehmoderatorin Bettina Böttinger ihre Schirmherrschaft über das
Mammographie-Screening in Nordrhein-Westfalen.
Am 19. Oktober 2006 fand im Deutschen Bundestag eine Anhörung zum
technischen und physikalischen Stand des Mammographie-Screenings statt.
In Anwesenheit von Frau Kühn-Mengel,
Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und
Patienten, und dem Staatssekretär Dr. Schröder vom Bundesministerium für
Gesundheit, sowie Abgeordnete aller Fraktionen konnte Dipl.-Ing. Horst Lenzen,
Leiter der Medizinischen Physik am Referenzzentrum Mammographie Münster,
verdeutlichen, dass beim Screening in Deutschland die strengen Europäischen
Leitlinien (EUREF) eingehalten werden. Bei der Strahlenexposition werden die
Grenzwerte nach EUREF sogar weit unterschritten. Täglich prüfen speziell
ausgebildete Medizinphysiker alle im Screening betriebenen Geräte. Nur wenn
alle Messwerte innerhalb der Norm liegen, geben die Medizinphysiker das Gerät
für diesen Tag frei. Kein Medizingerät in Deutschland wird derzeit so streng
kontrolliert wie ein Mammographiegerät im Screening.